Gerade jetzt im Sommer sieht man sie an vielen Ecken in unseren Städten, wo viele Fußgänger vorbei kommen - und natürlich auch vor Kirchen: Bettler(innen), mit und ohne Kind auf dem Arm, mit und ohne Papp-Schild mit irgendeiner kurzen Erklärung, zum Teil in ganz erbärmlichem Zustand. Manche sitzen nur ganz versunken da und haben ein Körbchen auf-gestellt, andere ergreifen die Initiative und sprechen Passan-
ten gezielt an, und in manchen Städten werden gar Straßen-
cafés usw. aufgesucht und die Gäste beim Essen ange-
sprochen, was z.T. als Zumutung empfunden wird.
Aber wie soll man sich da gerade als Christ verhalten? Soll man einfach weitergehen? Soll man so tun, als habe man sie gar nicht bemerkt? Soll man, was nicht ungefährlich ist, im Geldbeutel kramen und eine Münze spendieren? Soll man sich gar schon daheim entsprechend präparieren und etwas Klein-
geld einstecken?
Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind und einem je nach Einstellung ganz schön zu schaffen machen können. Ist man etwa unchristlich, wenn man nichts gibt? Unterstützt man mit einer kleinen Spende gar den Alkoholismus oder irgendeinen rumänischen Bandenchef, der seine Truppe abends wieder mit einem Kleinbus einsammelt?
Ich weiß da auch nicht wirklich, was man da raten kann. Bettler-Banden möchte man wohl kaum unterstützen, zumal die Einnahmen nur deren Boss zugute kommen. Aber was heißt das nun für mich, wenn mir jemand seine Hand mit der Bitte um einen Euro entgegenstreckt...?! geld einstecken?
Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind und einem je nach Einstellung ganz schön zu schaffen machen können. Ist man etwa unchristlich, wenn man nichts gibt? Unterstützt man mit einer kleinen Spende gar den Alkoholismus oder irgendeinen rumänischen Bandenchef, der seine Truppe abends wieder mit einem Kleinbus einsammelt?
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Ich habe es mir tatsächlich zur Gewohnheit gemacht, ein paar Münzen lose einzustecken, das ist z.B. auch für die Parkuhr recht praktisch.
AntwortenLöschenMit den Jahren und mit etwas Menschenkenntnis merkt man meiner Meinung nach durchaus, wo organisiert gebettelt wird oder wo wirklich ein Mensch in Not ist.
Ich gebe grundsätzlich kein Geld - wer weiß, wofür das ausgegeben wird. Wenn ich angesprochen werde, antworte ich, dass derjenige gerne mit mir zum nächsten Imbiss gehen kann, und ich bezahle dann eine Mahlzeit für ihn.
AntwortenLöschenEin Sozialarbeiter hat mir dringend abgeraten, Geld zu geben, weil das nur die Sucht fördert.
Statistiken rechnen allein für Deutschland mit etwa 300.000 Wohnungslosen! Hinzu kommen Menschen, die aus anderen Gründen betteln müssen.
AntwortenLöschenDas so etwas möglich ist! Das reiche Deutschland ist moralisch ein ganz armes Land.